20th Dez2015

Interview mit Kultzeichner Jean-Marc Rochette

by miriampharo01

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„Diese Art von Drama könnte ich jeden Tag haben.“

Ein endlos fahrender Zug durch eine vereiste Welt ist die letzte Zuflucht für die Überlebenden der Menschheit. (mehr …)

08th Jul2014

Operation Cheesestorm – Interview mit Autor Mani D. Bädle

by miriampharo01

IMG_1074Sprechende Stofftiere, eine Terrorgruppe namens Al Qaselza und warum es schön ist, in der Swiz … äh … Schweiz zu leben

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01st Jul2014

Interview mit Kai Meyer

by miriampharo01
Kai Meyer, Autor In Amorbach

Kay Meyer (c) Gaby Gerster

„An Schreibblockaden glaube ich nur bedingt.“

Mit mehreren Millionen verkauften Exemplaren weltweit gilt Kai Meyer als einer der erfolgreichsten deutschen Fantastikautoren. (mehr …)

14th Aug2013

Von Gütersloh nach New Orleans

by miriampharo01
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The Sazerac Swingers © Max Oestersötebier

„Es gibt nichts Besseres als gute Musik und Barbecue.“

Sänger und Gitarrist Max “Guitar Love Christian“ spricht über Jazz,  New Orleans und über einen echt morbiden Deckenhänger. (mehr …)

04th Jul2013

Interview mit Ingolf Lück und Dierk Gewesen

by miriampharo01

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„Ich bin verdammt gut im Bett … sogar alleine.“

Mein Herz schlägt für die Hamburger Bullen von morgen. An erster Stelle steht natürlich Elias Kosloff – wer will mir das verdenken? – doch knapp dahinter kommt Kommissar Dierk Gewesen, seineszeichen Chef der Abteilung zur holistischen Durchleuchtung extrem seltsamer Delikte, einer Sondereinheit der Polizei Hamburg. Der knallharte Bulle mit den Starsky and Hutch-Allüren (samt Koteletten und Dodge Challenger) gibt sich nicht mit Pille Palle wie Mord oder Hehlerei ab. Damit er morgens aufsteht, muss es schon ein durchgeknallter Superschurke sein, der mitten in Hamburg ein Loch durch die Erde buddeln will!

Ihr ahnt es schon: Dierk Gewesen ist der Held eines Romans, genau gesagt einer Romanreihe. Wie meine Hanseapolis-Romane spielen die Geschichten im Hamburg der Zukunft. Klar, dass mich das Thema interessiert.

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„Dierk Gewesen und die Glorreichen Sechs“ lautet der erste Band der Reihe, den ich bereits gelesen und für sehr unterhaltsam befunden habe. Auch wenn Dierk Gewesen der totale Macho ist. Und diese Sprüche … Typisch Seventies Style! Letzten Freitag fand in der Alten Kantine in Berlin ein Live-Hörspiel von „Dierk Gewesen und die Glorreichen Sechs“ statt. Rund 150 Leute waren gekommen, um Ingolf Lück in der Hauptrolle zu erleben. Mit auf der Bühne waren bekannte Schauspieler und Hörbuchsprecher wie Katrin Fröhlich, Oliver Rohrbeck und Rainer Fritzsche. Autor Christian Gailus war begeistert: „Es war ein sehr netter Abend, tolle Sprecher und ein enthusiastisches Publikum. Hat wirklich Spaß gemacht!“ Ich wollte mehr wissen und bat Ingolf und Dierk um ein kleines Interview. Schön übrigens, wie elegant beide das Thema „Mutter“ umschifft haben …

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Lisa Laux (c) Lauscherlounge

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Lisa Laux (c) Lauscherlounge

 

 

Ingolf Lück mimt den großmäuligen Bullen mit Hang zu filmreifen Auftritten. Wie ist es dazu gekommen?

Ingolf: Die Lauscherlouge hat das Potential dieses – wie es im offiziellen Anschreiben hieß – „Jahrhundertwerkes der anspruchsvollen Unterhaltung (…) da wo I und U zu immerwährender Symbiose verschmelzen“ erkannt und suchte nach einem adäquaten Darsteller.

Dierk: Die haben mich gefragt, ob ich ´ne Idee hätte, wer mich spielen kann. Da hab ich gesagt, da kommt nur einer in Frage.

Ingolf: Bruce Willis hatte keine Zeit, aber ich hab sofort zugesagt.

 

Ein Live-Hörspiel ist so etwas wie eine Mischung aus Lesung und Theaterstück. Wie bereitet man sich auf einen solchen Auftritt vor?

Ingolf: Indem man das Buch auswendig lernt natürlich. Sind ja nur 320 Seiten. Wie konnte ich ahnen, dass die Kollegen allesamt ablesen!

Dierk: Also ich hab mich überhaupt nicht vorbereitet. Und geschadet hat´s auch nicht. Allerdings musste ich auch gar nicht auf die Bühne – was mich dann doch irgendwie gewundert hat. Aber meine Ma hat schon früher immer gesagt: Auf Künstlerpack kannste dich nich verlassen.

 

Ist da noch Platz für Improvisation?

Ingolf: Nein, Platz ist eigentlich absolut keiner!

Dierk: Außerdem hätte ich solche Sauereien nicht durchgehen lassen – war schließlich früher bei der Sitte.

Ingolf: Nur hat sich niemand an die Abmachung gehalten. Weder Cameron Diaz noch Ben Stiller oder George Clooney – und schon gar nicht ihre deutschen Stimmen.

Dierk: War schon verdammt eng alles, in der Alten Kantine. Und als dann auch noch Publikum reinwollte … Junge, junge.

 

Hand aufs Herz: Was ist Dierks Erfolgsgeheimnis bei Frauen? Seine Koteletten, seine coolen Sprüche oder die dicke Knarre?

Ingolf: Keine Ahnung.

Dierk: Nun komm schon, Ingolf. Sags ihr!

Ingolf: Ich kann nur von mir ausgehen, und ich bin verdammt gut im Bett … sogar alleine.

Dierk: Ich war auch mal alleine im Bett. War echt öde. Hab den ganzen Abend Erdnüsse geknabbert und den Goldfischen beim Balzen zugesehen. War seitdem nie wieder da. Hab gehört, mittlerweile hätten die den Laden dicht gemacht. Ich mein, wer nennt seine Kneipe auch schon im Bett?

 

Ihr beide seid harte Burschen: Ingolf, du hast bei dem Stück „Traumfrau Mutter“ zweimal Regie geführt. Dierk, du widmest deine Abenteuer deiner „Mami“. Was sollen wir davon halten?

Ingolf: Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Dierk: Mami ist die Abkürzung für Maximal-Miniaturen – eine Erfindung des Tüftlers Heiko Yashahashish. Es geht um die Konstruktion größtmöglicher Abhörgeräte auf Basis eines einzelnen Atoms. Das Problem bei Atomen ist ja: sie sind sauklein. Und als Abhörgeräte kaum zu handlen. Yashahashish hat eine Methode gefunden, Atome auf Fußballgröße aufzublähen. So lassen sich die Dinger prima in einem Einkaufsnetz transportieren. Auch das Verstecken ist easy, zum Beispiel im Kühlschrank oder unterm Teppich.

 

Dürfen wir uns auf weitere gemeinsame Projekte von euch freuen?

Ingolf: Alles, was dem Kampf gegen die Langweile dient, ist uns recht! Notfalls sogar ein weiteres gemeinsames Projekt.

Dierk: Unser nächstes Projekt hat nur insofern was mit Langeweile zu tun, als es auf Langerooge stattfinden soll. So ´ne Art Rekordversuch im Langsamlesen. Fürs Guinnessbuch. Ingolf will versuchen, mein Buch so langsam vorzulesen, dass es länger dauert als eine Lesung der Bibel durch Dieter Thomas Heck. Und ich soll dazu irgend ´ne Tanzperformance oder so machen. Aber alles steht und fällt mit der Manipulierbarkeit der Erdgravitation. Denn das Projekt soll auf jeden Fall am Strand stattfinden, und da wir nicht nass werden wollen, müssen für den Zeitraum der Veranstaltung Ebbe und Flut aufgehoben werden. Knifflig.

 

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit für dieses kleine Interview genommen habt. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei eurem Kampf gegen die Langeweile!

Ingolf: Ich danke auch :-)

Dierk: Ich denke nicht.

 

Ingolf Lück

Dierk Gewesen

Autor Christian Gailus

Lauscherlounge

 

Hier geht’s zum Interview mit Tommy Krappweis – Grimme-Preisträger und Erfinder von Bernd das Brot.

 

 

 

 

 

02nd Mai2013

Yo Man! Rappen für die Wissenschaft

by miriampharo01

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Jon Chase: Porträt und Exklusivinterview –

Dass Rap auch andere Themen behandeln kann als soziale oder politische Missstände, beweist der britische Science Rapper Jon Chase. (mehr …)

09th Apr2013

Interview mit Andreas Eschbach

by miriampharo01
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Foto © 2011 Marianne Eschbach

„Ich werte mein Buch als Erfolg, wenn …“

Auf den Mainstream pfeifen, vielschichtige Science-Fiction verfassen und dabei erfolgreich sein: Andreas Eschbach ist dieses Meisterstück gelungen. (mehr …)

03rd Apr2013

Rette uns, Doctor Who!

by miriampharo01
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Marke Brake gemeinsam mit Science Rapper Jon Chase, den ich ebenfalls interviewt habe, vor der TARDIS

Interview mit Mark Brake, Berater der Doctor Who Roadshow

Zehn Jahre lang war Mark Brake Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität von Glamorgan/Wales, wo er den weltweit ersten Studiengang für Wissenschaft und Science-Fiction einführte sowie den Studiengang Astrobiologie. Dann schlug er einen neuen Weg ein. Seit einigen Jahren verfasst er Fachbücher und ist mit der Roadshow Science and Fiction of Doctor Who unterwegs. Außerdem berät er die Veranstalter der Doctor Who Expericence in Cardiff. Sein Bestreben: den Menschen wissenschaftliche Themen auf leichte, unterhaltsame Weise zu präsentieren. Ein Grund für mich, ihn zu kontaktieren. Entsprechend groß war meine Freude, als er sich zu einem Interview bereiterklärte.

Dieses Jahr feiert die Kult-Serie Doctor Who ihren 50. Geburtstag. Was ist Ihrer Meinung nach das Geheimnis dieses unglaublichen Erfolgs?

Wir leben in einer Kultur des Wandels und Science-Fiction ist die Literatur des Wandels. Ich denke, dass Doctor Who deshalb erfolgreich ist, weil die Serie den Zeitgeist erkannt hat und ihn für sich nutzt.

Bitte erzählen Sie uns etwas zur Roadshow Science and Fiction of Doctor Who.

Die Show ist vier Themenbereiche gesplittet: Weltraum, Zeit, Maschine und Monster. Zum Beispiel gibt es Rap-Einlagen, in denen wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt werden. Die Show führt unter anderem in die Welten von Hieronymus Bosch ein, HG Wells, Salvador Dali, Edvard Munch, Nicholas Copernicus, Albert Einstein, Charles Babbage, Darwin sowie des unterschätzten Alfred Russel Wallace [Britischer Naturforscher, der unabhängig von Darwin eigene Ideen zur Evolutionstheorie entwickelte  – Anmerk. d. Verf.]. Es ist eine Show für Familien, wenn auch nicht nur! Sie findet vor größerem Publikum mit rund 650 Leuten auf diversen Wissenschafts- und Literaturfestivals statt, z.B. beim Hay-Festival [ein Literaturfestival, das vor über 25 Jahren in Wales ins Leben gerufen wurde und mittlerweile weltweit veranstaltet wird  – Anmerk. d. Verf.] sowie auf den Wissenschaft- und Literaturfestivals in Cheltenham, Edinburgh und Cambridge und zwar beide Festivals. Die Show funktioniert an kleineren Austragungsorten aber genauso gut.

Sie haben vor kurzem die Bücher Alien Life Imagined und The Alien Hunter’s Handbook herausgegeben. Worüber handeln die beiden Bücher?

In Alien Life Imagined gebe ich einen Überblick darüber, wie wir uns Menschen in den letzten zweieinhalbtausend Jahren außerirdisches Leben vorgestellt haben. Eine spannende Sache! The Alien Hunter’s Handbook ist für Kinder ab 9 Jahren. Darin beantworte ich unter anderem die Fragen, warum unser Planet ein großartiger Platz zum Leben ist, wie es zur Entstehung des Lebens in den Weltmeeren kam, wo sich Lebewesen im Universum entwickeln können, wo es Außerirdische geben könnte, wie sie aussehen und wie wir mit ihnen kommunizieren könnten.

Schade, dass diese beiden Werke derzeit nicht in Deutsch erhältlich sind, denn sie klingen sehr interessant. Wie sehen Ihre nächsten Projekte aus?

Ich arbeite am Nachfolger des Aliens Hunter’s Handbook, nämlich The Time Traveller’s Handbook. Außerdem hoffe ich, bald ein Buch über die Wissenschaft von Doctor Who herauszubringen.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten, Mark, und alles Gute für die Zukunft!

Marks Bemerkung, Science-Fiction sei die Literatur des Wandels, hat mich zum Nachdenken gebracht. Warum fristet Science-Fiction in Deutschland ein Nischendasein? Fürchten wir uns vor Veränderung? Vielleicht sind Roadshows im Stil von Science and Fiction of Doctor Who die Rettung, indem sie die Faszination und nicht die Schattenseiten wissenschaftlichen Handelns in den Vordergrund stellen.

Auf dem oberen Foto ist neben Mark Brake übrigens der Science Rapper Jon Chase zu sehen. Ja, ihr habt richtig gelesen: Science Rapper. Klingt abgefahren? Finde ich auch. Hier geht’s zum Interview!

Mark Brake: Homepage und Tourdaten

Interessantes zu Gesellschaft und Doctor Who erfahrt ihr hier.

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